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Veganer Panettone

Veganer Panettone – Die vegane Version des traditionell Italienischen Kuchens!

Hast du schon mal vom Panettone gehört? Ich denke nun ist der rechte Zeitpunkt gekommen um diesen Kuchen auszuprobieren, denn es ist Weichnachtszeit und somit die perfekte Zeit für einen Panettone! Der Panettone kommt ursprünglich aus Mailand, wo er traditionell zur Weihnachtszeit gebacken wird. Mittlerweile bekommt man ihn in jedem Supermarkt zu kaufen, aber selbst gebacken schmeckt er einfach am besten. Traditionell wird der Panettone mit Sauerteig gebacken, jedoch verwendet man häufig auch frische Hefe. Andere typische Zutaten sind Orangeat/Aranzini und Rosinen, sie verleihen dem Kuchen den unverkennbaren Geschmack.

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Einfache Schritt-für-Schritt Anleitung

Bei diesem Rezept werde ich dich Schritt für Schritt zu dem perfekten Panettone leiten. Wenn du noch nicht so viel Erfahrung mit frischer Hefe und dem Vorteig hast, dann ist das gar kein Problem. Ich habe für dieses Rezept frische Hefe verwendet, denn von meinen Erfahrungen geht der Teig mit frischer Hefe etwas mehr auf und wird auch luftiger. Trotzdem backe ich sehr oft und auch gerne mit Trockenhefe, doch bei ganz besonderen Anlässen wie hier greife ich doch gerne zur frischen Variante. Hier muss ich noch erwähnen, dass die zwei wichtigsten Dinge beim Germteig etwa das lange Rasten und extra viel Zuwendung und Hingabe für den Teig sind 😉

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Frisch gebacken im Topf

Traditionell wird der Panettone in einer Papiermanschette gebacken. Daher kommt auch das Aussehen des Kuchens, das an eine Kuppel erinnert. Weil wir meist keine Papiermanschette zu Hause haben kann stattdessen auch ein Topf verwendet werden. Dieser Topf sollte aus Stahl sein (er muss auf jeden Fall für das Backrohr bis zu 180 °C geschaffen sein), etwa 15-16 cm Durchmesser haben und um die 12 cm hoch sein. Mehr gibt es nicht zu sagen! Viel Spaß beim Backen und ich freue mich auf dein Feedback!

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Weil so viele Fragen zu diesem Rezept aufgekommen sind, dachte ich mir ich schreibe euch alle FAQ’s zusammen:

  • Benötige ich vegane Butter oder sonst irgendein Öl für das Rezept? In diesem Rezept ist absichtlich kein Fett enthalten, weil der Panettone durch die Hefe saftig und länger frisch bleibt. Deshalb dachte ich mir ich mache ein ölfreies Rezept daraus. Natürlich kann man etwas Fett wie z.B. 50 ml Raps- oder Sonnenblumenöl hinzugeben, wirklich notwendig ist es aber nicht.
  • Warum wird hier nur Vollkornmehl verwendet? Weil es gesünder ist und ich fast die ganze Zeit mit Vollkornmehl backe und denke, dass es wirklich gut funktioniert. Klar, es gibt einen Unterschied zwischen dieser Art und dem Weißmehl. Vollkornmehl macht das Endprodukt im Allgemeinen fester und auch etwas klebriger. Wenn du das nicht magst, dann verwende am beste für die eine Hälfte Weißmehl und Vollkornmehl für die andere Hälfte der Menge.
  • Mein Teig ist nicht sehr fluffig geworden. Was kann ich tun? Versuche den Teig etwas länger zu kneten und ruhen zu lassen (das ist ein sehr wichtiger Schritt). Du kannst auch versuchen, dem Teig mehr Weißmehl hinzuzufügen, da das Vollkornmehl den Teig im Allgemeinen fester macht. Ansonsten probiere noch etwas Pflanzenöl wie Sonnenblumenöl (ca. 50 ml) hinzuzufügen.
  • Kann ich auch Trockenhefe verwenden? Natürlich kannst du! Ich arbeite einfach gerne mit frischer Hefe für ein etwas komplexeres Dessert wie dieses, da es sehr wichtig ist, dass der Teig gut rastet sodass er am Ende fluffiger wird.
Bist du auf der Suche nach einem Weihnachtsdessert der etwas anderen Art? Wie wäre es mit einem Lebkuchen Gugelhupf? Das Rezept ist vegan und super einfach, probier es doch aus!

Veganer Panettone

Natascha
Dein traditionell Italienischer Weihnachtskuchen
4 von 1 Bewertung
Vorbereitungszeit 2 Stdn. 30 Min.
Zubereitungszeit 40 Min.
Arbeitszeit 3 Stdn. 10 Min.
Gericht dessert, Nachspeise
Land & Region Italienisch

Zutaten
  

Für den Vorteig

  • 42 g Hefe, frisch
  • 50 ml Pflanzenmilch (Hafer oder Soja) kalt
  • 1 El Rohrohrzucker

Für den Teig

  • 250 g Weizen Mehl Vollkorn
  • 150 g Dinkel Mehl Vollkorn
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 2 Leinsamen-Eier (2 El Leinsamen gemahlen + 5 El Wasser)
  • 400 ml Wasser warm
  • 3 El Zitronenzeste frisch oder getrocknet
  • 100 g Orangeat/Aranzini
  • 150 g Rosinen
  • 50 g Weizen Mehl Vollkorn

Anleitungen
 

Beginne mit dem Vorteig

  • Nimm eine große Tasse und vermische Hefe, Milch und Zucker darin. Nimm dazu am besten eine Gabel und rühre so lange bis sich die Hefe in der Flüssigkeit aufgelöst hat.
  • Decke die Tasse mit einer Küchenrolle ab und stelle sie an einen warmen Ort (etwa in die Sonne oder im Winter auf den Heizkörper).
  • Warte bis die Hefe aktiviert ist und die Flüssigkeit geht (sie wird mehr).

Für den Teig

  • Gib den Vorteig in eine Schüssel und füge Mehl, Zucker, Leinsamen-Eier, Zitronenzeste und Wasser dazu.
  • Vermische die Zutaten gut miteinander indem du einen Kochlöffel verwendest (du musst den Teig nicht mit den Händen kneten, da er zu Beginn noch recht flüssig ist).
  • Decke die Schüssel mit einem Tuch ab und stelle sie an einen warmen Ort (zwischen 25-36 °C aber nicht wärmer als 36 °C) damit der Teig rasten kann. Im Winter stelle ich die Schüssel immer in das warme Backrohr bei 25 °C.
  • Lass den Teig rasten bis er geht (dieser Prozess dauert etwa 25 Minuten lang).
  • Wenn der Teig das erste Mal gegangen ist, nimm ihn aus der Schüssel heraus und gib ihn auf eine Arbeitsfläche (streue davor etwas Mehl auf die Arbeitsfläche damit der Teig nicht darauf kleben bleibt).
  • Gib Orangeat/Aranzini, Rosinen und 50g Mehl zu dem Teig und knete ihn sehr gut mit deinen Händen, bis alle Zutaten gut vermeng sind.
  • Nimm nun den Topf und lege ihn mit Backpapier aus. Gib den Teig in den Topf und decke ihn mit einem Tuch ab. Stell den Teig wieder an den warmen Ort und lasse ihn erneut rasten bis er gegangen ist.
  • Wenn der Teig gegangen ist kannst du etwas Pflanzenmilch mit einem Küchenpinsel darauf verteilen.
  • Gib den Teig mit dem Topf in den Ofen und backe ihn bei 180 °C für 25 Minuten (vergiss nicht das Tuch zu entfernent bevor du ihn bäckst).
  • Drehe die Hitze nach 25 Minuten auf 150 °C herunter und backe den Panettone für weitere 15 Minuten im Backrohr.
  • Fertig!

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2 Kommentare

    • Natascha

      Liebe Marie,

      in diesem Rezept ist absichtlich kein Fett enthalten, weil der Panettone durch die Hefe saftig und länger frisch bleibt. Natürlich kann man etwas Fett wie z.B. Rapsöl hinzugeben, wirklich notwendig ist es aber nicht.
      Viel Spaß beim Backen!

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