Wellness

Meditatives Kochen

Was bedeutet Kochen für dich?

Spaß, Selbstverwirklichung, Kreativität, Erholung… Das sind so die Wörter die mir gerade spontan auf diese Frage einfallen. Hier erfährst du warum Meditatives Kochen so wichtig für dich und deinen Alltag sein kann.

Für mich war die Küche immer ein Ort an dem ich mich wohlgefühlt habe und so sein konnte wie ich bin und das ist bis heute noch so. Dabei kommt es nicht darauf wan was man kocht, denn als Teenager habe ich noch Gerichte mit Fleisch zubereitet und heute koche ich hauptsächlich vegan, aber an den Emotionen die ich dabei fühle hat sich nichts geändert.

Wie & Warum das Kochen eine Form der Meditation ist

Wenn wir ans Meditieren denken, dann verbinden wir das meist mit Ruhe und in sich gehen. Klar, meist sitzt man dabei im Schneidersitz mit geschlossenen Augen da und hört in sich hinein. Dabei vergessen wir oft, dass es so unendlich viele Arten der Meditation gibt. Ich möchte dich hier nicht aufhalten und alle Arten aufzählen aber generell kann man sagen, dass jede Art von Kreativität die wir ausleben meditativ ist. Wenn wir kreativ handeln verbinden wir uns automatisch mit unserem Inneren, und tauchen in eine andere Welt ein die nur uns gehört. Und das meditative Kochen zählt hier definitiv dazu, eben auch weil es eine kreativer Akt ist.

Beim Kochen in sich gehen

Hier ein Beispiel zum besseren Verständnis für dich: Stelle dir vor, du kochst eine Gemüsesuppe. Vor dir liegt ein Haufen Wurzelgemüse wie Zeller, Pastinaken, Karotten oder Petersilwurzel. All das Gemüse muss geschält und geschnitten werden. Genau dabei kannst du dich entspannen und in dich gehen. Aber nur wenn du das auch willst, denn manch einer kann das auch als nervig und anstrengend empfinden! Während du dich also auf das Schneiden konzentrierst kannst du deine Gedanken ganz einfach ziehen lassen und den Moment genießen…

meditatives kochen

Achtsames Kochen

Du kannst jede Aufgabe in deinem Leben als „heilig“ erachten. Damit meine ich, dass du alles bewusst tun kannst, egal ob das nun das Aufwischen vom Boden oder Kochen ist. Wenn wir uns auf eine Aufgabe konzentrieren und versuchen diese zu genießen, können wir uns für einen Moment von unseren Problemen und dem Alltag lösen. Das ist so wichtig, denn genau in diesem Moment in dem du loslässt stellt sich ein ganz neues Gefühl ein – Zufriedenheit, die beste Emotion überhaupt.

Riechen, Schmecken und Tasten…

Wenn wir einen gewissen Geruch riechen kann das so viel in uns auslösen und unsere Sinne stärken. Deshalb bewirkt der Geruch von frisch gekochtem Essen positive Emotionen in uns (den meisten jedenfalls). Ich zum Beispiel verbinde das mit Heimat, Familie und Geborgenheit. Oder das Fühlen, wenn wir Obst oder Gemüse angreifen und bearbeiten, dann können wir uns direkt mit unserer Umgebung verbinden. Mit der Natur, der Erde in der das Gemüse gewachsen und gediehen ist. Alleine das bringt uns gewissermaßen zu uns selbst zurück. Und zuletzt gibt es noch das Schmecken, ein ebenso wichtiger Faktor beim Kochen, denn wie wissen wir sonst ob uns etwas schmeckt oder nicht?

Wie schon erwähnt aktiviert das Kochen all unsere Sinne und verbindet Körper und Geist miteinander. Das ist ein so wichtiger Faktor der uns die Meditation eben lehrt. Wenn wir Eins sind dann sind wir im Hier und Jetzt, in der Gegenwart. Damit können wir direkt in den Moment gehen und ihn auskosten. Wenn dies ein Moment der Freude ist, dann bestimmt genau dieser Moment den nächsten und so weiter. Weißt du worauf ich hinaus möchte?

Wenn wir so gut es geht jeden Moment in einer positiven Art und Weise verbringen verändert das unser Leben.
meditatives kochen

Lass deiner Kreativität freien Lauf

Wie schon vorhin erwähnt, ist Kreativität gleich Meditation. Wenn du im Flow bist und ein Rezept nach dem anderen kreierst und verschiedene Kombinationen ausprobierst, dann stehst du in direkter Verbindung mit deinem höheren Selbst, deiner Seele. Das ist der Teil in dir der dich sicher und bestimmt durch dein Leben führt. Hör darauf und verbinden dich so oft wie möglich mit ihr. Das Kochen kann dir (wie alle kreativen Unternehmungen) helfen in diesen Zustand zu gelangen. Dabei kommt es nicht darauf an was du tun solltest oder was jeder andere auch tut, sondern wo du dich hingezogen fühlst. Folge deiner Intuition!

achtsames kochen

Bevor sich hier unsere Wege trennen noch eine kleine Erinnerung: Sei freundlich und verständnisvoll dir selbst gegenüber, vertraue auf deine Intuition und bemerke wie sich alles um dich herum verändert.

Alles Liebe, Natascha

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